Hidden_Service und Clearnet hosting

Es ist nun endlich vollbracht. Nach einiger Abstinenz vom Blog, gibt es nun doch endlich mal ein Update. Viel ist nicht passiert, es gab ein paar kleinere Einrichtungen am RaspberryPi. Im letzten Beitrag hatte ich kurz DietPi angerissen, was zu Zeit auf dem RaspberryPi installiert ist. Ok, ich hab es mir schon sehr einfach gemacht und DietPi verwendet. Da muss ich durch, ich lerne ja noch :-).

Desweiteren gab es ein neues etwas größeres Projekt, welches mich ein wenig beschäftigt hat. Wie schoneinmal vorgestellt, das crypto-beginner Forum. Dieses ist einer Community Software gewichen. Humhub heisst die Software, welches ein Soziales Netzwerk darstellt. Ähnlichkeit zu bestenden Sozialen Netzwerken sind offensichtlich. Die Besonderheit dieses Projektes ist die erreichbarkeit im Tor-Netz, dem sog. Darknet. Im Prinzip routen beide Domains (Clearnet und Onion) auf ein Webspace. Hat den Vorteil, dass Menschen die ausschliesslich Tor verwenden und diesen auch voll ausnutzen möchten, anonym auf die seite gelangen können (via Onion-Routing). Bereitgestellt wurde das von  https://hosting.danwin1210.me  <– kostenloses Hosting.

Diesen Dienst fand ich so interessant, dass ich so etwas auch aufsetzen wollte. Es stellte sich schwieriger raus als ich annahm. Zumal ich es ein wenig angenehmer zum Administrieren aufsetzen wollte. Ziel war es alle annehmlichkeiten eines einfachen Webhosters mit der Verbindung zum Darknet zu verbinden. Also erstmal einen Server mit Debian Buster aufgesetzt, Nginx, PHP, MariaDB eingerichtet, dazu noch phpMyAdmin (hat sehr geholfen). Dann versucht Froxlor (Server-Management-Panel) aufzusetzen. Es lief soweit ganz gut, aber ist auch sehr mächtig und kleine Fehler werden nicht toleriert. Was an sich nicht verkehrt ist, wenn ein Server am Netz hängt. Aber das ist ein anderes Thema. Es ist noch kein meister vom Himmel gefallen. Nunja, mit Froxlor lies sich das aber gar nicht so komfortabel bewerkstellingen, also musste etwas anderes her. Keyhelp war die beste Alternative für mich. Recht einfache Installation und Einrichtung, da bekommt auch jemand hin, der kein SysAdmin ist. Aber absichern sollte man die Kiste dann schon.

Keyhelp auf einem minimalen Debian Buster installiert. Danach einen “Kunden” und eine Domain eingepflegt. Dann gings ans eingemachte: Tor installieren und einrichten. Tor ist zwar schnell installiert, aber um mehrere Onion-Domains zu nutzen muss ein bisschen was getan werden.

Das Ergebnis kann man auf der Testseite sehen:

ClearnetDomain:  vf-host.tk

Onion: 52fqtjxbq5pqeycxfbh22xnu6z5c4dtj66ts54ghsduslp2uj4dl4lyd.onion    Tor-Browser wird benötigt!

Solltet Ihr also eine Seite im Clearnet und gleichzeitig im Darknet anzeigen lassen, meldet Euch. Es ist ein Projekt, welches in meiner Freizeit gestaltet wird, kein gewerbliches Angebot!

Schaut mal vorbei: vf-host.de

 

Viele Grüße

Alles neu mit DietPi

So, nach einiger Zeit auch mal wieder ein Update. Das alte System ist dem DietPi gewichen. Dietpi zeichnet sich durch sehr einfache Handhabe und sehr vielen möglichkeiten aus. Momentan läuft der Raspi mit DietPi ganz angenehm. Folgende Dienste sind aktiv:

  • Nextcloud
  • pi-hole
  • letsenrypt
  • NoIp
  • Plex Media Server

Ausgelastet ist der raspi mit etwa 38 % :-). Weiter Informationen folgen noch…

Noch schneller :-)

Dass SSD´s ja als Geschwindigkeit-Booster verwendet werden, ist längst kein Geheimnis mehr. Auch in älteren Rechnern/Laptops bringen diese kleinen Platten ein deutliches mehr an Geschwindigkeit. Die Preise sind derzeit sowieso weit unten und somit auch für wenig Geld zu bekommen.

Was aber nun die NVMe M.2 SSD bringen ist nochmal ne deutlichere Steigerung :-). Folgende Settings sind gegeben:

  • MSI Z270 Gaming Pro Carbon
  • Intel i7-6700K @ 4Ghz
  • 16GB Patriot Viper 4 DDR4-300
  • 970 EVO NVMe M.2 SSD
Das Ergebnis kann sich sehen lassen 🙂

Und zum Vergleich eine SanDisk SSD 224 GB: